Am 06. Juli absolvierte der Abgeordnete Holger Rupprecht
seinen Wahlkreistag. Das Unternehmen Osters&Voss GmbH aus Plattenburg stand
auf dem Besuchsprogramm sowie die Diakonie in Karstädt.
Das Unternehmen Osters&Voss aus Plattenburg ist ein
Lohnunternehmen im landwirtschaftlichen Bereich. Mit fast 140 Mitarbeiter und
fast 100 Fahrzeuge steht das Unternehmen landwirtschaftlichen Betrieben,
Biogasanlagen oder auch Kommunen zur Verfügung. 2010 bekam das Unternehmen,
geführt von den Geschäftsführern Christof Voss und Andreas Osters, den DKB
Landwirtschaftspreis. Highlight des
Unternehmens waren natürlich die großen Maschinen im Maschinenpark des Unternehmens.
Am Nachmittag des Wahlkreistages stand der Besuch der
Diakonie in Karstädt auf dem Programm. Hier wurden insbesondere Probleme der
Alten- und Sozialpflege im ländlichen Raum besprochen. Ein weiteres Problem war
der Wegzug von ausgebildeten Fachkräften. So wurde unter anderem während des
Besuchs darauf hingewiesen, dass zwar viele junge Menschen in der Region
ausgebildet werden, ein Großteil aber nach der Ausbildung die Region verlässt.
Der Abgeordnete sieht in dieser Entwicklung ebenso ein großes Problem. Es ist
notwendig um jeden jungen Menschen in der Region zu werben.
Über den Stand von beruflicher Bildung in der Region
informierte sich Holger Rupprecht am 30.06.2011 abermals beim BBZ Wittenberge. Der
Bildungsträger leistet einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Ausbildung in
der Region. Insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Situation und
des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist es notwendig, berufliche
Bildungsträger in der Region zu haben. Holger Rupprecht war durchaus
beeindruckt von den umfassenden Bildungsmöglichkeiten wie z.b. im Elektronik-Kabinett.
Zwei Unternehmerinnen aus der Prignitz wurden vom Land
Brandenburg ausgezeichnet. Die Karstädter Geschäftsführerin der SRB Landtechnik
GmbH Bärbel Röhncke durfte den Preis „Unternehmerin des Jahres 2011" mit in die
Region nehmen. Die Botschaft der diesjährigen Preisverleihung war „Frauen in
Brandenburg stehen Männern unternehmerisch in nichts nach". Jede zwanzigste Frau
in Brandenburg ist bereits selbstständig. Einen Sonderpreis als
Einzelunternehmerin erhielt die Prignitzerin Constanze Ulrich aus Lenzen. Sie
hat sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig gemacht und mit der
Eröffnung eines Blumenladens „Petit le Fleur" in Lenzen viel Mut bewiesen.
Beide Unternehmen hat der Abgeordnete Holger Rupprecht natürlich gerne besucht
und seine Glückwünsche überbracht. Für ihn ist dieses Engagement in einer
strukturschwachen Region wichtig und bedeutsam. Den Besuch im Blumenladen von Constanze Ulrichverband der Abgeordnete aber auch gleich mit einem sehr simplen aber schönen Anliegen: Einen Blumenstrauß für die Ehefrau.
Auch in diesem Jahr trat Holger Rupprecht bei der Tour de
Prignitz in die Pedale. Er suchte sich die reizvolle Tour von Karstädt bis nach
Wittenberge aus, nebst Kulturstopp in Nebelin. Für Rupprecht als
sportbegeisterten Menschen, ist diese Tour immer eine willkommene Abwechslung.
Zudem man während der Tour „den Reiz dieser Region richtig erleben kann". Auch die Bundeswehr war bei der Tour de Prignitz mit Oberst Peter Arendt, Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg. Die Bundeswehr half den Organisatoren von der MAZ unter anderem beim Rücktransport der Fahrräder der Radler nach jeder Etappe.
Neben Wirtschaft und ländlicher Entwicklung steht auch das
Thema der Gesundheitsversorgung des Landkreises Prignitz ständig auf der
Tagesordnung des Abgeordneten Holger Rupprecht. Daher stand ein Besuch des Rettungsdienstes
des Landkreises Prignitz schon längst auf dem Plan. 105 Mitarbeiter sind im
Landkreis damit beschäftigt, schnell den Notfallpatienten helfen zu können. Neben
dem Besuch der Rettungsdienststelle in Perleberg wurde auch die Luftrettung im
Landkreis Prignitz besucht. Betreiber der Luftrettung ist das
ADAC-Luftrettungszentrum in Perleberg. Die Einsatzstatistik ist enorm. So gab
es im Jahr 2010 über 1000 Einsätze für den Hubschrauber „Christoph 39". Seit
2008 werden Notfallpatienten mit dem Hubschrauber gerettet.
Am 02.05.2011 besuchte Holger Rupprecht den Veritas-Park
Wittenberge. Das im Industriegebiet Süd der Stadt liegende Areal blickt auf
eine traditionelle Industriekultur zurück. Hier befanden sich die
Singer-Nähmaschinenwerke (später Veritas-Nähmaschinenwerke). Das Gelände ist ein
wichtiger Wirtschaftsstandort. Auf dem Gelände sind insgesamt 50 Unternehmen
angesiedelt mit fast 400 Arbeitsnehmern. Darunter befindet sich auch der
Logistiker Meyer&Meyer, der die komplette Logistik für den Jeans-Hersteller
Mustang in Wittenberge abwickelt und von hier aus europaweit Einzelhändler
beliefert. Allein hier arbeiten 85 Mitarbeiter, so der Verwalter des Geländes
Ralf von Hagen. Holger Rupprecht zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung
des Areals. Es sei richtig auf einen Logistikstandort zu setzen, denn die
Bedingungen in Wittenberge sind optimal.
Deswegen besuchte Rupprecht am gleichen Tag auch die
Elbe-Port GmbH, den Hafenbetreiber der Stadt Wittenberge. Das Unternehmen, mit
Michael Beyer als Betriebsleiter, betreibt den neu entstandenen Hafen in der
Elbestadt. Für Holger Rupprecht ist damit ein weiterer Schritt zu einem
trimodalen Verkehrsstandort im Wahlkreis geschaffen, für den sich auch der
Abgeordnete stark einsetzt. In allen Gesprächen an diesem Tag wurde aber auch
deutlich, dass nun auch die A14 zwingend gebaut werden muss. Damit kann der
Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt auf ein gutes Verkehrsnetz blicken
und Unternehmen Straße, Bahn und Wasser als Transportwege anbieten. Für den
Abgeordneten macht dies Sinn. Schließlich ist eine gute Verkehrsanbindung für
die Wirtschaft notwendig. Im Übrigen, so Rupprecht, profitiert von einer guten
Verkehrsanbindung auch der Tourismus. Denn wenn eine Region gut erreichbar ist,
dann wird sie letztlich für Menschen interessant.